Der Verein hat sich der Traditionspflege der Schnitzkunst verschrieben. Wir haben zurzeit 25 Mitglieder.
Zu unseren Schnitzabenden treffen wir uns in unserem gemütlichen Schnitzerheim, um gemeinsam zu Schnitzen, die neuesten Werke zu begutachten und natürlich auch um Spaß zu haben. In unseren Ausstellungen begeistern wir immer wieder Jung und Alt, wie aus einem Holzklotz ein Kunstwerk geschaffen werden kann.
Wir sind ein heimatverbundener Verein und deshalb spiegelt das folgende Gedicht auch die Mentalität der Vereins wieder:
Unner Planitz
Planitz war seid alters Zeit
is schenste Dörfel weit und breit
wie sich dort de’ Leit verstänne
jeder muß da a’erkenne,
das war ne’ richtche Harmonie
ach mein Planitz war fei schie!
Schiene Bergle gruß und kla
gabs in unnern Planitz a’
manche Lust war bei den Kinnern
beim Schlietenfahrn und a’ beim tschinnern
die viel Geld harn, die fuhrn Shcki,
ach mein Planitz war fei schie!
Stehtse of dr’ Alexander-Höh
sest de Gegend a’ racht schöh
guckst zum Brickenberg nei ins Muldental
finds in Bahnhuf allemal
sest a’ ist Schloß und is Kirchel stie,
ach mein Planitz war fei schie!
Is Stadtkaffee dr’ “Freie Blick”
es Schützenhaus do wars schick
Dr’ Springer Daft, de Britscham Nuß
do war is Tanzen a’ Genuß
nimmer kann mr’ mehr zu denn gieh
ach mein Planitz war fei schie!
Dr’ Baumann Helm wie ihr wißt,
dr’ Wutzler Brun, dr’ Müller Christ,
dr’ Hanschel Kurt mit deiner Bäckerei,
a’ dr Gunghans Max war miet dabei
de Grußen von Planitz das warn die,
ach mein Planitz war fei schie!
Dr’ Böhm Kar gab de Zeitung raus,
dr’ Ullmann Ott verarzt diech klei im Haus
dr’ Haustein Schmied de Pfar beschloch
e’ Schockenkaufhaus das gabs och
beim Vugel Kar konnt mr’ kafen gie
ach mein Planitz war fei schie!

